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red dot design museum, Essen PDF Drucken E-Mail
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Erlebnisberichte - Ausstellungen
Geschrieben von: ruhrpott-aktiv   
Sonntag, den 04. November 2007 um 00:00 Uhr

red dot design museum Essen

Die Frühankömmlinge unseres heutigen Events waren unfreiwillig Augenzeugen einer unbeabsichtigten Kunstaktion. Einem Besucher stand ein Absperrpfosten im Wege (oder um genau zu sein: Das Metallteil wurde sicherlich übersehen), es gab eine Kollision - und schon lag etwas flach.

Derartig in "Kunststimmung" gebracht ging es wohl gelaunt und in prächtiger Stimmung ins Museum.

Über das red dot design museum und seine Bedeutung braucht man nicht viele Worte verlieren. Mit mehr als 1.000 Exponaten auf einer Fläche von über 4.000 Quadratmetern gilt es als die größte Ausstellung zeitgenössischen Designs weltweit (zumal wir noch den letzten Tag der "Norwegen-Ausstellung" erleben durften). Doch wo viel Licht ist, da ist auch Schatten, oder: Wer an diversen unserer Events teilgenommen hat, wird vielleicht ein Mangelgefühl empfunden haben. Denn wo in anderen Ausstellungshäusern etwas ausprobiert werden kann, beschränkt sich ein Besuch im red dot design museum auf das Sehen. Vieles ist hinter Glas, Autos sind abgeschlossen, und Waschbecken oder Badewannen, die mit dem red dot ausgezeichnet wurden, sind nicht an die Wasserkanalisation angeschlossen. Natürlich kann man sich gut vorstellen, wie die Ausstellungsstücke nach einer gewissen Zeit des Gebrauchs aussehen würden, oder daß ihre Anzahl rapide nachlassen würde. Trotzdem ist es schade, daß so wenig in action zu sehen war. Vielleicht ist es aber auch (im übertragenen Sinne) bezeichnend für Design, daß es manchen Stücken an Funktionalität mangelt. So erzählte eine Teilnehmerin von dem Kauf einer Designerbadewanne für zwei Personen, die sich im Alltag als wenig praxistauglich erwies. Die Besitzer hätten in ihr nicht richtig liegen können, und da die Energiekosten rapide gestiegen seien, habe man das Designerstück schnell entsorgt. Es wäre also eine Bereicherung gewesen, wenn man einige der mit dem red dot ausgezeichneten Stücke auch hätte ausprobieren können.

Ungeachtet dessen bekommt man (über 4 Etagen) eine Menge zu sehen. Und wer sich für Industriekultur interessiert, wird in dem Gebäude auch die eine oder andere interessante Ecke finden. Parkplätze (kostenlos) gibt es genügend, und die Preise in der "Cafeteria" sind sehr manierlich.

Ruhrpott-Humor

Insgesamt war es ein runder Nachmittag mit viel Lachen. Aus der Vielzahl von Sprüchen und Gags seien die drei folgenden notiert:

Kurzfristig wurde überlegt, ob ein vor dem Museum parkender Wagen mittels Lippenstift den red dot erhalten sollte. Keine der anwesenden Damen war aber zu einer Spende bereit. Zwinkern

Weil wir den Hang haben, Wissen weiterzugeben, wurde heute geklärt, woher der Begriff "Die Arschkarte bekommen" stammt. Zu einer Zeit, als wir noch in schwarz-weiß herumliefen (heißt: Als Fernsehprogramme noch nicht in Farbe übertragen wurden), war bei Fußballspielen schlecht zu erkennen, ob ein foulender Spieler die gelbe oder rote Karte bekam. Deshalb mußten irgendwann die Schiedsrichter die gelbe Karte in der Brusttasche und die rote Karte in der Gesäßtasche tragen. Lachen

Und: Zum Abschluß unseres Events unterhielt sich eine Kleingruppe noch über das Thema Zweisamkeit. "Sie" meinte, mit dem zukünftigen Partner wolle sie schon Einiges gemeinsam machen, aber nicht alles. Worauf "er" im Machoton hinzufügte: "Den Haushalt." Lächeln

Fazit

Top!

Facts (Stand 1.12.08):

red dot design museum
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen

Fon: 0201 - 3010425
Fax: 0201 - 3010440

www.red-dot.de / Wikipedia

Öffnungszeiten
Di-Do 11-18 Uhr, Fr-So 11-20 Uhr.

Eintritt: 5 € / Mit Ruhrtopcard kostenlos.

Alle Angaben ohne Gewähr! / Routenplaner / Foto: Eingangsbereich red dot design Museum

Bücher zum Thema red dot design

 

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