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Freilichtmuseum Hagen PDF Drucken E-Mail
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Erlebnisberichte - Outdoor
Geschrieben von: ruhrpott-aktiv   
Sonntag, den 29. April 2007 um 00:00 Uhr

Freilichtmuseum HagenFreilichtmuseum Hagen

Die Teilnehmer dieses Events hatten kurzfristig beschlossen, eher als vorher vereinbart zu beginnen. Dies war eine gute Entscheidung, denn die 6 Stunden, die wir heute auf dem Gelände des Freilichtmuseums bei prächtigem und angenehmen Wetter verbrachten, reichten um vielleicht die Hälfte des Angebotes anschauen zu können.

Der erste Besuch am 29.4.2007

Auf dem ca. 42 ha grossen Gelände werden die Werkstätten und das Werkzeug des städtischen und ländlichen Handwerks nicht einfach nur "ausgestellt". In mehr als zwanzig der nahezu sechzig wiederaufgebauten oder rekonstruierten Werkstätten wird produziert. Die interessierten Besucher können den Fertigungsprozess beobachten, die Museumsvorführer befragen und zum Teil sogar selbst bei der Produktion mitanfassen. Leider hatten wir das "Pech", immer am falschen Ort zu sein. Lachen Trotzdem ist das Angebot riesig und die Informationen sind beeindruckend. Z.B. lernt man, daß es viele Berufe gab, die durch den Fortschritt der Technik heute nicht mehr existieren - Berufe, deren Namen man vielleicht noch nie gehört hat. Und die Kombination von Informationen und den rekonstruierten Eins-zu-eins-Darstellungen der damaligen Werkstätten ist äußerst lehrreich.

Die Events von ruhrpott-aktiv scheinen eine "Eigenart" zu haben: Es treffen sich dort sehr sympathische und humorvolle Menschen. Oder wie wäre es anders zu verstehen, wenn Menschen viel miteinander lachen und sich sehr nett unterhalten? Die sogar Running Gags über Schneekugeln und markierte Bienenköniginnen entwickeln? Die wissen, daß großzügiger Milchgenuß zu einem stabilen Knochenbau, aber auch zu Wahnsinn (Rinderwahn!) führen kann? (Antwort: "Hauptsache, man bleibt charmant.") Oder die verkünden, daß Kühe in ihren Knien kleine Schrauben eingebaut haben, damit sie nicht den Hang hinabkullern? Lachen

Aber es wurde nicht nur "gegiggelt": So zeigte z.B. eine Teilnehmerin auf einem Foto in einer der Werkstätten auf einen Mann, mit dem sie verwandschaftlich verbunden ist. Tja, das ist Familiengeschichte live! Lachen

Der Autor dieses Textes findet, daß Du, liebe Leserin, und Du, lieber Leser, beim nächsten Mal unbedingt dabei sein solltest. Denn nette Menschen sind herzlich willkommen!

Ach ja: Wenn Du weißt, wer oder was "Tina" ist - nur her mit den Infos! Wir wissen es nämlich nicht... Zwinkern

Der zweite Besuch zum Herbstfest am 4.10.2009

In völlig anderer Besetzung ging es zwei Jahre später zum Herbstfest. Angekündigt waren Rummel und Trubel, Trödel und Knödel (oder so ähnlich). Schon bei der Parkplatzsuche wurde klar. Hier ist was los. Außerdem kamen uns "Hundertschaften" von Menschen mit diversen Tüten entgegen - besonders beliebt schienen die Äpfel zu sein.

Doch welche Enttäuschung, nachdem wir das Gelände betreten hatten. Scheinbar war die große Pause eingetreten, denn in keiner der Werkstatten fand eine Vorführung statt; auch schien es keinen Markt zu geben, denn Käufer waren plötzlich nicht mehr zu sehen. Doch schon bald ließ die Schockstarre nach, denn im oberen Bereich des Geländes konnte nach Herzenslust gekauft werden (was denn auch geschah), und auch die "Vorführer" kehrten nach ihrer Mittagspause in die Häuser zurück. Auf unterschiedlichste Weisen wurde vorgeführt, wie damals, in der guten alten Zeit (pah!) gehämmert, gebohrt und vor allem sich selber eingesaut wurde.

Daten bereit gestellt von OpenStreetMap unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0-Lizenz

Wie man an dem obigen Bild erkennen kann, befindet sich das Freilichtmuseum in einem langgezogenen Tal, das nach Norden hin stetig ansteigt. Das ergibt nicht nur herrliche Panoramablicke; allein schon das Museum selber mit seinen zahlreichen Häusern und praktischen Beispielen der frühen Industrialisierung ist ein tagelanger Genuß. Und wenn Sie nach dem Besuch am Ausgang um eine schriftliche Stellungnahme zum Museum gebeten werden - dann fragen Sie doch einfach mal nach, ob Sie dafür etwas zu essen bekommen. Das könnte dann zum Running Gag werden... Lachen

Fazit:

Keine Frage - volle Erdbeerzahl!

Facts (Stand 1.10.09):

LWL-Freilichtmuseum Hagen
Mäckingerbach
58091 Hagen
Fon: 02331 - 78070
Fax: 02331 - 7807120
www.freilichtmuseum-hagen.de / Wikipedia

Öffnungszeiten
1.4. bis 30.10., täglich von 9-17 Uhr und an allen Feiertagen.
Montags geschlossen.

Eintritt: 5 €, mit ruhrtopcard einmalig kostenlos

Bücher zum Freilichtmuseum Hagen


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Daten bereit gestellt von OpenStreetMap unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.0-Lizenz

 

Kommentare 

 
#1 RE: Freilichtmuseum HagenLisa P. 2011-10-08 08:05
Das haben wir auch bei unserem Besuch erlebt, daß kaum eines der Häuser geöffnet war, oder wenn, dann war dort so ein Andrang, daß man kaum was sehen konnte. Aber sonst gibt es kaum etwas gegen das Freilichtmuseum zu sagen. Es ist dort landschaftlich sehr schön und abwechslungsrei ch und interessant. Wenn man nicht allzu anspruchsvoll ist und denkt, man muß überall reinkommen oder es wird einem an wirklich jedem Haus etwas geboten, dann kann man kaum enttäuscht werden.
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